PlanetHome – Gastbeitrag Mark Ritter – Blog-Beitrag - LAUREUS AG PRIVAT FINANZ
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Sparda-Wohnstudie 2021: Wo Immobilien besonders gefragt sind.

Wohneigentum | Gastbeitrag von Bernhard Syben | 16. August 2021

Trotz Corona-Pandemie, angespannter Wirtschaftslage und Preissteigerungen lohnt es sich, in Wohneigentum zu investieren. Das zeigt die aktuelle Ausgabe der Studie „Wohnen in Deutschland“, die der Verband der Sparda-Banken in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), seiner Beratungstochter (IW Consult) sowie dem Institut für Demoskopie Allensbach im Mai 2021 herausgegeben hat.

Die Studie gibt Kaufinteressenten und Eigentümern wichtige Anhaltspunkte hinsichtlich Wert und Wertentwicklung von Immobilien. Dafür stellt sie unter anderem die Preisentwicklungen in Deutschland, die Erschwinglichkeit von Immobilien in den einzelnen Regionen sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Wohnimmobilienmarkt dar und betrachtet die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes. Und die sieht vielversprechend aus.

Schließlich sind in allen Städten und Landkreisen Deutschlands die Preise seit 2005 gestiegen. Und: Angesichts der stabilen Nachfrage sowie niedriger Zinsen kann weiterhin mit einer positiven Wertentwicklung gerechnet werden – auch im Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West.

Wohneigentum lohnt sich weiterhin – insbesondere in Wachstumsregionen.

Diese Entwicklung lässt sich auch an der durchschnittlichen Investitionssumme für den Kauf einer Immobilie ablesen. Während diese im Jahr 2019 noch bei 264.000 Euro lag, müssen Käufer aktuell 354.000 Euro investieren. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis schlägt in Deutschland mit durchschnittlich 2.700 Euro zu Buche. In Metropolen wie Düsseldorf und Köln liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise mit 4.173 Euro und 3.866 Euro deutlich höher. Denn Metropolen sind immer noch begehrte Wohnlagen, besonders für jüngere Menschen bis 30 Jahre. Familien hingegen ziehen vermehrt ins direkte Umland, pendeln in die Stadt oder arbeiten von zu Hause. Das wirkt sich auch auf die dortigen Immobilienpreise aus. Mit Ausnahme von Düsseldorf ziehen die Preise im Umland von Metropolen durchschnittlich stärker an als in den Metropolen selbst. Trotzdem lassen sich auch hier in ausgewählten Lagen derzeit noch Immobilien zu attraktiven Preisen erwerben.

Vor allem in den Wachstumsregionen können Eigentümer und Kaufinteressenten von einer positiven Wertentwicklung profitieren. Dazu gehören im Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West E.G. beispielsweise die Städte Münster und Oldenburg sowie die Metropolen des Rheinlands mit den umliegenden Kreisen. Aber auch einige Städte des Ruhrgebiets haben vielversprechende Zukunftsaussichten. Dort entstehen starke Inseln um leistungsfähige Universitäten wie Bochum oder Dortmund. Zudem lässt sich im Ruhrgebiet vergleichsweise günstig wohnen. Deshalb sind hier auch die Städte deutschlandweit vorn beim Zuzug von 30 bis 50-Jährigen.

Corona-Krise verstärkt den Wunsch nach mehr Platz.

Die Corona-Krise hat die Sicht auf die eigene Wohnsituation zusätzlich verändert. Dies ist bei 45 Prozent der in der Studie Befragten der Fall, bei den Mietern sind es sogar fast 60 Prozent. Die häufigsten Gründe für die geänderten Vorstellungen sind der Wunsch nach mehr Platz, einer schöneren Wohnumgebung, möglichst mit Garten oder Balkon sowie schnellerem Internet. Dagegen verliert die Wegstrecke zum Arbeitsplatz durch den Ausbau von Home-Office an Bedeutung.

Niedrigen Zinsen motivieren zum Immobilienerwerb.

Potenziellen Käufern spielen die weiterhin niedrigen Zinsen in die Karten: Im Vergleich zu 2008 liegt die Ersparnis bei einem Durchschnittsinvestment in Höhe von rund 350.000 Euro bei über 130.000 Euro. Das sehen auch die Befragten so und bewerten das niedrige Zinsniveau für Immobilienfinanzierungen zu 59 Prozent als positiv (2019: 56 Prozent).

Gleichzeitig steigen aber die Kaufnebenkosten, entwickeln sich diese doch relativ zu den Immobilienpreisen. Und auch die Baukosten legen aufgrund hoher Anforderungen an Sicherheit und anderer Aspekte wie beispielsweise der Energieeffizienz zu. Dennoch: 67 Prozent der Befragten erachten den Erwerb von Wohneigentum weiterhin als lohnenswert – und damit sogar etwas mehr als im Jahr 2019 mit 63 Prozent.

Schließlich sprechen weiterhin viele Gründe für den Erwerb von Wohneigentum. Gegenüber dem Jahr 2019 schätzen deutlich mehr Menschen die freien Gestaltungsmöglichkeiten, die ihnen die eigenen vier Wände bieten und sehen im Immobilienerwerb eine wertbeständige Geldanlage. Wer sich zu einem Kauf entschließt oder eine Immobilie bereits sein Eigen nennen darf, kann also auch im laufenden Jahrzehnt mit einem weiteren Wertzuwachs rechnen.

Interaktives Online-Tool.

Das interaktive Online-Tool zur Studie finden Sie unter www.sparda-wohnen2021.de. Hier können Sie detaillierte Informationen zu Ihrer gewünschten Region abrufen und vergleichen. Selbstverständlich steht Ihnen die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2021“ dort auch zum Download bereit.


Experte / Autor des Artikels:

Bernhard Syben – Vertriebsdirektor Sparda Bank West

Bernhard Syben

Vertriebsdirektor bei der Sparda-Bank West und verantwortlich für die Themenwelt Wohnen.

Die Sparda-Bank West gehört zu den großen genossenschaftlichen Kreditinstituten für Privatkunden in Deutschland. Bei Baufinanzierungen ist sie für ihr Tochterunternehmen LAUREUS AG PRIVAT FINANZ ein leistungsstarker Partner.